2010-03-31 19:00 Klinik Blk.-Lautzkirchen, Tonaufnahmen meines Vortrages, Bitte um eure Unterstützung +++ 2010-06-01 00:00 Schreibe neues Buch komplett als Interview mit der Angst; Schickt mir eure Fragen, Siehe: Start/News/Danke +++ 2010-03-23 19:30 Vortrag VHS Riegelsberg; Gebühr; Rigelsberg, Riegelsberghalle(Nebenraum) +++
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Angst ist mehr als ein Gefühl

Bei nachfolgendem Text handelt es sich um zusammenfassende Worte von Doris Wolf.

Mit seinem zweiten Buch ist es dem Autor gelungen, zum einen Einblick in seine persönliche Weiterentwicklung zu geben. Zum anderen nimmt er seine Leser an die Hand und begleitet sie ein Stück ihres Weges aus der Angst.

Dadurch dass er immer wieder seine eigenen Erfahrungen mit einbindet, wirkt das Buch authentisch und macht dem Leser Mut, sich ebenfalls mit sich selbst zu konfrontieren. Alle Stationen auf dem Weg aus der Angst, beginnend mit der Diagnose, den Symptomen, über die Suche nach dem richtigen Therapeuten und der stationären Behandlung sowie mögliche hilfreiche und schädliche Reaktionen des Partners und der Freunde werden ausführlich besprochen.

Besonders hilfreich sind ein Interview mit der Angst, die größten Irrtümer der Angstbewältigung und die vielen konkreten Tipps zur Angstbewältigung. Immer wieder wird der Text durch Gedichte und Geschichten aufgelockert.

Der Autor geht in seinen Hilfestellungen weit über die reine Angstbehandlung hinaus. Er vermittelt dem Leser, wie seine Angst mit seinen generelle Lebenseinstellungen, seinem Alltagsverhalten und seiner Ernährung verknüpft ist. Ja, er geht sogar so weit, dem Leser eine positive Sicht seiner Angst, nämlich als Helfer und Freund vorzuschlagen.

Wer bereits ist, sich einzulassen, kann mit Hilfe dieses Ratgebers eine völlig neue Sicht von sich und seiner Angst gewinnen. Er kann sie als Chance sehen lernen, sein Leben neu zu überdenken und zu gestalten.


Weg aus der Angst

Bei nachfolgendem Text handelt es sich um eine Abschrift der Rezension von Marion Tetzner, Chefredakteurin "Deutsche Polizei", dem Monatsheft der Gewerkschaft der Polizei. Frau Tetzner ist einverstanden, wenn der Text so übernommen wird und verzichtet auf ein Honorar.

Ob die Leistungsgesellschaft für immer mehr Angstzustände verantwortlich zu machen ist oder warum sonst laut Fachexperten mindestens jeder zehnte Deutsche an Angstzuständen leidet, beantwortet das Buch nicht.

Es erhebt weder Anspruch auf Wissenschaftlichkeit noch auf Vollständigkeit. Aber es hat einen anderen unschätzbaren Wert: Es ist ehrlich, schonungslos offen, verständnisvoll, motivierend, aber auch fordernd. Es macht Mut, sich endlich den eigenen zwanghaften Ängsten zu stellen.

Der Autor Roland Rosinus, Polizeihauptkommissar aus dem saarländischen Rohrbach, hat erfahren, wie Angstattacken das Leben bestimmen können. Er hat lange still gelitten, versuchte, der Angst ständig aus dem Weg zu gehen, schottete sich ab, wurde einsam... Aber er hat auch erfahren können: Es gibt einen Weg "Aus der Dunkelheit ans Licht"!

Mit seinem kleinen Buch möchte er nun all jenen seine Erfahrungen als Hilfe anbieten, die gleich ihm aus der Angstfalle heraus wieder in ein erfülltes Leben treten möchten. Was ihm auf seinem Weg half, erzählt er mit vielen praktikablen Tipps, die helfen, sich mit den Ängsten auseinander zu setzen.

Wer das Buch gelesen hat, wird zuversichtlich: Man kann die Ängste los werden, ohne sie verscheuchen oder verbannen zu müssen. Sie werden einfach überflüssig.


Nachfolgend eine Rezension von Uta Abel, die sich mit deren Veröffentlichung ebenfalls einverstanden erklärte.

Roland Rosinus' Buch liest sich wie ein Tagebuch und wie ein Rat eines guten Freundes. Das macht es vor allem für Betroffene sehr hilfreich. Es erhebt bestimmt nicht den Anspruch der Wissenschaftlichkeit - es erzählt viel mehr eine eigene Geschichte - eigens strukturiert.

Es mahnt zur Eigeninitiative und zum "Arbeiten" mit dem Buch in ganz individueller Sicht. Für Angehörige macht es die Situation der Betroffenen transparent und zeigt auf, wie der Umgang mit der Situation n i c h t erfolgen soll. Auch hier zeigt sich, dass Eigeninitiative und vor allem eigene Ideen zur Unterstützung der Betroffenen notwendig sind.

Ich finde allein die Tatsache, dass jemand es geschafft hat, diese Krankheit in den Griff zu bekommen, und dazu noch darüber zu schreiben und damit anderen zu helfen, mutmachend für Betroffene.

"Der ans Ziel getragen wurde, darf nicht glauben, es erreicht zu haben."
- Maria von Ebner-Eschenbach -

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